Beweissicherung im Bauwesen – Schäden erkennen und dokumentieren
Die Beweissicherung, auch als Bauzustandfeststellung bezeichnet, ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Bauwesen. Sie dient der sorgfältigen Dokumentation und Erfassung von Gebäudeschäden, um mögliche neue Schäden, die durch Baumaßnahmen entstehen könnten, eindeutig nachzuweisen. Dabei wird der Zustand eines Bauwerks präzise in Wort und Bild festgehalten und archiviert.
Warum ist Beweissicherung wichtig?
- Vermeidung von Streitigkeiten: Klarheit über bestehende und neu entstandene Schäden.
- Rechtssicherheit: Nachweisbarkeit von Veränderungen am Bauwerk.
- Qualitätskontrolle: Dokumentation des Baufortschritts und des Endzustands.
Ablauf eines Beweissicherungsgutachtens
Ein professionelles Beweissicherungsgutachten gliedert sich in drei wesentliche Phasen:
-
Dokumentation des Ist-Zustands vor Baubeginn
Vor Beginn der Bauarbeiten wird der bestehende Zustand des Bauwerks sorgfältig aufgenommen. Dabei werden alle sichtbaren Schäden dokumentiert. -
Laufende Beobachtungen und Messungen während der Bauzeit
Während der Bauphase werden regelmäßige Kontrollen und Messungen durchgeführt, um Veränderungen am Bauwerk zu erkennen. -
Endbegehung nach Abschluss der Bauarbeiten
Nach Abschluss der Bauarbeiten erfolgt eine abschließende Begehung. Hierbei wird überprüft, ob durch die Bauarbeiten neue Schäden entstanden sind.
Unsere Expertise in der Beweissicherung
Als erfahrene Bauingenieure und Gutachter unterstützen wir Sie mit präzisen und rechtssicheren Beweissicherungsgutachten. Wir dokumentieren den Zustand Ihrer Immobilie detailliert und sorgen dafür, dass Sie im Falle von Streitigkeiten bestens abgesichert sind.